Andreas Max Martinverzaubert, inspiriert und verführt! Überbordende Phantasie und subtiler Humor prägen sowohl die Texte seiner Lieder als auch die unverwechselbare, köstliche Conference. Andreas Max Martin und seine Tonkünstler bieten großartige Unterhaltung – eine Komposition aus Sprache und Musik , Charisma und Charme. Die Lieder sind immer neu, immer überraschend und pointiert , mit einer Eleganz und Leichtigkeit, die Herz und Intellekt gleichermaßen ansprechen. Andreas Max Martin bedient sich mit sicherem Gespür des Reizes der musikalischen Abwechslung. Jenseits von Sparten – Purismus zelebriert er die gelungene Verbindung von deutschsprachigen Texten und guter Musik. Gemeinsam mit seinen wunderbaren Musikern garantiert Andreas Max Martin einzigartige Konzerterlebnisse – den geneigten Zuhörer erwarten Atmosphäre, Stil und Wohlbefinden. Andreas Max Martin erzählt und singt melodische Geschichten, die sich lustvoll dem Augenblick widmen und eröffnet damit dem Publikum ein verbales Universum voller Liebe zum Detail. Dabei steht der Mensch im Fokus seiner Texte, mit all seinen liebenswürdigen Unsicherheiten, widersprüchlichen Emotionen und wundervollen Momenten. Die Zeit läuft davon, doch wenn Andreas Max Martin eine Geschichte erzählt, hält sie still!
Trompeter MartinMehr als einmal schon habe ich an dieser Stelle bedauert, daß auf Berlins maßlos vielen Lesebühnen die Selbstinszenierung des Autors als eines harmlosen Kleindarstellers in Alltagsdramen so gräßlich dominiere. Ja, bei einer dieser Gelegenheiten äußerte ich gar Sehnsucht nach einem drachentötenden Lesebühnen- Icherzähler. Und siehe da, mein Sehnen wurde erfüllt durch einen neuerdings gern geladenen musikalischen Lesebühnengast, der sich zwar nicht durchweg als Held, doch zumindest als König präsentiert: »Moral Royal« lautet der CD-Titel des Sängers, Dichters und gelernten Jazztrompeters Andreas Max Martin, der übrigens tatsächlich so heißt und somit, wie ein echter König, praktisch ohne einen Nachnamen auskommt. Ein Detail, das indessen keineswegs der einzige Beweis seiner Souveränität ist. Vielmehr zeugen Textzeilen wie »Du sagst nichts und ich hör zu« oder »Möchtest du meine Freundin haben?« von Feinsinn wie Großzügigkeit, und zur Untermalung spendeten Martins Jazz-Kollegen ein fürstlich opulentes Arrangement erster Qualität. Einziges Manko der Platte (LC 01681) bleibt, daß sie jene höchst kultivierten Gesten nicht mitliefert, mit denen die »feingliedrig schlanken und dennoch heterosexuellen Hände« des selbsternannten Royals seinen Bühnenvortrag begleiten. Also rate ich dringend, seine nächsten Liveauftrittstermine hurtig zu ergoogeln.
|
schreibt:
schreibt:
